Lebensmittel
![]() |
Fisch, Fleisch, Molkereiprodukte? Industriebetrieb oder Handwerk im Familienbesitz? Kleine Nische oder große Lösung? Viele Fragen – eine Antwort: Hydewa.
Beispiel BAER AG:
Die BAER AG hat in kürzerster Zeit, aber nach einer längeren Evaluationsphase und nach Beurteilung einiger Referenzobjekte, einen Teil seiner Reifungsräume für Weichkäse umgebaut. Dabei ist auch neueste Technologie aus den USA zum Einsatz gekommen. Die Firma Baer AG strebt im Export und insbesondere auf dem Deutschen Markt ein starkes Wachstum an. Diese Produktionserhöhung muss am bisherigen Standort in Küssnacht am Rigi und in den bestehenden Fabrikationsräumen bewältigt werden, was Investitionen in die bestehende Infrastruktur der Reiferäume notwendig macht. Gleichzeitig könnten mit einem ersten Umbau Erfahrungen für weitere Investitionen in Reiferäume gesammelt werden. Mit diesem Umbau. Gemäss Erich Gwerder, Kellermeister, wurden drei Reiferaumeinheiten von Total 2.300 m² komplett überarbeitet und mit neuester Technik ausgestattet.
Aufgabenstellung:
Das Ziel war es die Reifungslager nach dem neuesten Stand der Technik zu konzipieren und die vorhandenen Flächen optimal zu nutzen. Dies obschon mit dem neuen Konzept die gesamte Technik in einem Technikraum (35m²) abgetrennt wurde und als Reifungsraum nicht mehr zur Verfügung stand.
Neuartig an den Räumen ist auch die geschlossene Raumhülle, wobei möglichst wenig Installationen durch die Räume geführt worden sind, diese wurden im oberen Stockwerk verlegt und treten nur noch direkt an den benötigten Stellen hervor. Das Druckstufenkonzept mit Überdruck im Reiferaum gegenüber dem Vorraum sowie Fein- und Schwebstoffilter sorgen dafür, dass keine Fremdkeime von außen in die Räume dringen können.
Die relative Feuchte kann mit der optimierten Technologie bis auf 98 % hinaufgesetzt werden. Und dies mit verbesserter Gleichmäßigkeit über den ganzen Raum. Die Stapel mit dem Weichkäse können nun auf der zur Verfügung stehenden Fläche besser verteilt werden, da im Raum praktisch keine Stellen mit Kondensniederschlag auftreten.
Das ausgeglichenere Klima fördert ein schnelleres Schimmelwachstum und hat damit direkte Auswirkungen auf die Reifezeit und auf die Reiferaumbelegung. Die Wände stellen gemäss René Mulle, Projektleiter, einen Innovationsschub dar. Die Oberflächen sind mit Glasbord® ausgekleidet. Dies sei nach Fliesen und Wänden aus Chromstahl eine weitere Errungenschaft für die Lebensmittelwirtschaft.
Lösung: Reinigung Glasbord® Wandsystem
Das ganze Konzept wurde unter Berücksichtigung der Hygieneaspekten konzipiert. Die Reinigungsfähigkeit des Raumes und der Hygieneabläufe wurden durch optimale Installationen im Reiferaum unterstützt. Die Reinigung kann durch den Einsatz der strukturierten Glasbordoberfläche im Wand und Deckenbereich optimiert werden, was zu Reinigungsmittelreduktionen von bis zu 30 % führen kann. Aus Ökologischer Sicht wirkt sich dieser Umstand positiv auf die Abwasserbelastung aus.
Der Energiebedarf für die Kälteerzeugung konnte reduziert werden, da die Gebäude und Raumisolationen verbessert worden ist. Die benötigte Heizenergie kann hauptsächlich aus der Rückgewinnung von Abwärmeenergie bezogen werden.
Zu vielen unserer Referenzen haben wir für Sie noch eine ganze Reihe zusätzlicher Informationen hinterlegt. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Kunden, dann werden alle Details angezeigt.

